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ADDICTED Munich, vom Slip bis zum Jockstrap
Es gibt eine Stunde vor dem Ausgehen, die nur dir gehört. Duschen, Musik, ein Glas Wein, draußen gehen die Lichter der Stadt an, und noch ist nichts entschieden. In ADDICTED Munich geht es um diese Stunde und um das Teil, das du als Erstes anziehst, ob Slip oder Jockstrap.
VOR DEM AUSGEHEN
Unterwäsche sieht an einem Abend kaum jemand, und trotzdem ist sie die erste Entscheidung. Niemand weiß, was du darunter trägst, aber du weißt es die ganze Nacht. In einem guten Teil fühlst du dich ein bisschen wohler, an der Bar genauso wie auf dem Heimweg im Morgengrauen.
Drinnen ist es still, draußen wartet die Stadt
Ob Hotelzimmer oder eigene Wohnung, das spielt keine Rolle. Draußen wird es dunkel, drinnen läuft alles noch langsam, leise Musik, auf dem Bett liegen drei Hemden zur Auswahl, und es bleibt Zeit, sich den Abend auszumalen. Der Name der Serie klingt nach einem Freitag in München und nach dem Weg ins Glockenbachviertel, wo rund um die Müllerstraße seit Jahrzehnten die schwule Szene der Stadt zu Hause ist.
In dieser Stunde fällt auch die Entscheidung, was ganz unten liegt, und die verrät mehr über den Abend als das Hemd. Ein weißer Slip ist die sichere Bank, zu der man immer zurückkehrt. Ein roter kündigt schon an, was für ein Abend es werden soll. Und ein beiger verschwindet fast auf der Haut, nur ein dunkler Bund zeigt, dass er da ist.
Niemand drängt, niemand schaut zu, und genau deshalb zählt diese Zeit. Wer sich hier in seiner Haut wohlfühlt, nimmt das Gefühl mit in die Nacht, manchmal bis zum Frühstück.
Derselbe Körper, ein anderer Abend
Derselbe Körper bewegt sich in anderer Unterwäsche anders. Ein freierer Beinausschnitt, ein Bund, der höher oder tiefer sitzt, ein Vorderteil mit mehr Form, und schon hält man sich anders.
Manche tragen das ganze Jahr denselben Schnitt, andere wechseln von Abend zu Abend, und beides ist völlig in Ordnung. Wichtig ist nur, dass das Teil zu deiner Stimmung an diesem Abend passt, auch wenn außer dir niemand davon weiß.
Ob ein Slip wirklich gut ist, zeigt sich nicht vor dem Spiegel, sondern acht Stunden später. Dann wird klar, wo der Bund drückt, wo ein Band verrutscht und welches Teil man die ganze Nacht vergessen hat, weil es einfach sitzt.
Der Bund, der kurz hervorblitzt
ADDICTED erkennen viele am Bund. Abends an der Bar, wenn du die Hand hebst, um zu bestellen, blitzt der Rand über der Jeans hervor, und wer ihn kennt, weiß sofort Bescheid. Nebenbei ordnet der Bund die Proportionen, als waagerechte Linie zwischen Haut und Stoff, und je breiter und kontrastreicher er ist, desto mehr lenkt er den Blick auf die Hüfte.
Einer ruhigen Farbe gibt oft erst der Bund ihren Charakter, so wie ein dunkler Bund einem hellen Slip. Bei anderen Modellen gehört er zum ganzen Farbspiel, und ein schmaler, schlichter Abschluss unterbricht die Linie des Körpers kaum. Besser ist keine der Varianten, sie teilen dieselbe Fläche nur anders auf.
Ein guter Bund liegt flach, schneidet nicht ein und rollt sich beim Tanzen nicht auf. Viele greifen zu einer Nummer kleiner, weil sie sich eine straffere Linie erhoffen. Dabei zerstört ein zu enger Bund genau die saubere Proportion, um die es eigentlich ging.
Mesh, wenn die Nacht länger wird
Mesh ist nie eine zufällige Wahl. Gelbes Mesh ist leicht und verspielt, fast schon ein Teil für den Tag, und mit dem passenden Top eher ein gut gelauntes Wochenende als eine lange Nacht.
Schwarz-goldenes Mesh ist dunkler, glänzt stärker und fängt bei jeder Bewegung das Licht anders ein. Das ist die Abendseite, selbstbewusster und lauter.
Bei Mesh spielt auch das Licht eine Rolle. Wie durchsichtig es wirkt, hängt von Licht und Hautton ab, und was im Halbdunkel des Hotelzimmers noch zurückhaltend aussieht, zeigt unter den Lichtern im Club ganz andere Seiten. Wer schon einmal Mesh getragen hat, weiß das und mag es meistens genau deshalb.
Und wenn es ein Jockstrap sein soll
Neben dem Slip gibt es den anderen großen Klassiker. 1874 entwickelte C. F. Bennett von der Chicagoer Sportartikelfirma Sharp & Smith den Jockstrap, gedacht für die Radfahrer in Boston. Seit den 1950er-Jahren gehört er zur schwulen Kultur. Was einen Jockstrap ausmacht, ist schnell erzählt: ein breiter Bund, ein stützendes Vorderteil und zwei elastische Bänder, die unter dem Po zum Bund laufen, und hinten bleibt alles frei.
Für viele schwule Männer ist er bis heute das Lieblingsteil für Date, Club und Party. Bei ADDICTED gibt es ihn in vielen Varianten: als Baumwoll-Basic fürs Gym, mit Push-up-Beutel, aus transparentem Mesh oder als Party-Jock in Neon und Glanz. Die Jockstraps für Herren von ADDICTED und ADfetish reichen vom Alltag bis in den Club.
Vier Jocks für vier Gelegenheiten
- Der Baumwoll-Jock mit breitem Logobund, fürs Training und den ganzen Tag unter der Jeans.
- Der Push-up-Jock mit eingenähtem Cup, wenn vorne etwas mehr Form sein darf.
- Der Jock aus Mesh oder Netz, leicht und luftig für lange Sommernächte.
- Der Party-Jock in Neon oder Glanz, für den Club und alles, was danach kommt.
Im Morgengrauen auf dem Heimweg
Der Abend endet, wie er begonnen hat, in einem Zimmer und in Ruhe, und die Unterwäsche ist das Letzte, was fällt. Wenn du gut gewählt hast, hast du kein einziges Mal an sie gedacht. Wenn du sehr gut gewählt hast, ist sie jemand anderem aufgefallen.
So ist ADDICTED Munich. Es braucht keine große Geschichte, nur ein Teil, das sinnlich und präzise zugleich ist. Der Rest hängt vom Abend ab und davon, mit wem du nach Hause gehst.
Ein Slip für die sicheren Abende, Mesh für die langen und ein Jockstrap für die, bei denen du noch nicht weißt, wie sie enden.
Was niemand sieht, spürst du am meisten
Unterwäsche ist die persönlichste Entscheidung des Abends. Ein gut gewählter Slip oder Jock verlangt keine Aufmerksamkeit, er sitzt einfach, und im Mittelpunkt steht der Abend. Die ADDICTED Unterwäsche reicht vom Slip über Strings und Push-up bis zum Jockstrap.


